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Open See - interkulturell

Südwestdeutsche Philharmonie, Baobabs & Saf Sap

Rapid, Habama Music

Beginn: 15.00 Uhr

Kein Eintritt

Ort: Stadtgarten Konstanz

Interkulturelles Fest

Ein interkulturelles Fest des Zusammenseins rundet das Open See Wochenende perfekt ab: Gemeinsam mit Geflüchteten aus Konstanz und Umgebung wird eine bunte Mischung aus Musik, Kunst und kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt geboten, die den Stadtgarten in einen bunten Festplatz der Kulturen verwandelt. Unterstützt werden wir dabei von Save Me und 83Integriert, die zusammen mit Geflüchteten für Konstanz Leckereien aus ihren Heimatländern kochen. Als krönenden Abschluss präsentieren vier Musiker der SÜDWESTDEUTSCHEN PHILHARMONIE eine musikalische Erinnerung an den Komponisten und Jazzvirtuosen Django Reinhardt.

Ablauf:

14.00 Uhr: Festbeginn
15.00 Uhr: The Baobabs & Saf Sap
16.15 Uhr: Rapid
17.30 Uhr: Akrobatik-Show
18.00 Uhr: Habama Music
18.45 Uhr: Badawi & Friends
20.00 Uhr: Quartett der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz

Information in English

Open See Festival 2016 – 15 th May – Stadtgarten Konstanz

We would like to invite you to our special event on the 15th May 2016 in the "Stadtgarten Konstanz"

The park will be changed into a cross-cultural fairground. Together with migrants from all around constance a variety of music, art and all sorts of culinary highlights will be offered. With support "Save Me" and refugees prepare meals of their homecountries.

Our musical programme will vary from african, middle east, balkan and ska sounds.

Both, Habama Music and The Baobabs & Saf Sap present african beats and percussion plus occationally african dancing. Rapid from Munic make a mixture of ska, balkan, latin, polka, reggae in six different languages.

Come to follow Mohamed Badawi & Friends to a musical journey all through the arabic music from Sudan to Egypt all the way to the Syrian Aleppo.

As a finishing touch a quartet of the "Südwestdeutsche Philharmonie" commemorate the composer and jazz virtuoso Django Reinhardt.
Entry Free!

 

Timetable:

14.00 h: Opening grounds

15.00 h: The Baobabs & Saf Sap

16.15 h: Rapid

17.15 h: Akrobatik

18.00 h: Habama Music

19.00 h: Badawi & Friends

20.15 h: Quartet of the Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz

Programm

The Baobabs und Saf Sap    (afrikanische Beats und Tanz | Bodensee)

The Baobabs - Bunte Klänge, groovige Beats, und viel  afrikanische Sonne
Musik, die mitreißt und berührt, mit afrikanischer Harfe, Klavier, Bass afrikanischer Gesang, afrikanischen Trommeln, Tanz und vielem mehr. Die Baobabs zaubern Ihnen einen musikalischen Regenbogen über Ihre Köpfe und laden Sie herzlichst ein, die Resonanz der Lebensfreude zu spüren.

 

Rapid (Ska, Balkan, Latin | München)

RAPID ist der neue Stern der Münchner Ska-Szene: Rasant, schnell und immer tanzbar integrieren die acht Musiker Ska, Balkan, Latin, Polka, Reggae, Klezmer und Rock’n’Roll in ihren weltoffenen, vielsprachigen und intelligenten Sound.

Aber nicht nur die Stile kommen aus der gesamten Welt, auch die zumeist sehr kritischen und durchdachten Texte (in deutsch, englisch, spanisch, französisch, russisch, arabisch oder bairisch) haben die gleich Botschaft: Man kann einfach dazu abtanzen und feiern, man kann aber auch die Botschaft dahinter hören, dass die Menschen überall auf der Welt – egal in welcher Hautfarbe, Religion oder Sprache – die gleichen Leidenschaften und Träume haben.

 

Akrobatik-Show

Mit Schnelligkeit, Kraft und Spaß verwandeln die vier Jungs unsere Open See Bühne in ein akrobatisches Feuerwerk, dessen versprühender Lebensfreude sich niemand entziehen kann.

Gute Laune ist bei diesem visuellen Spektakel vorprogrammiert.

Einen Video-Vorgeschmack gibt es schon mal hier...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Habama Music (Percussion | Ulm)

Die Gruppe Habama-Music bildet sich aus den Brüdern Habibi (1994) und Amadu (1995). Der Name besteht aus den ersten drei Buchstaben beider Vornamen. Ihre Mutter stammt aus der Elfenbeinküste, daher der afrikanisch-trommlerische Einfluss. Ihr Vater Uhuru ist Deutscher und hat ihnen das Trommeln beigebracht. Sie beherrschen das ganze Percussion-Spektrum, vom Schlagzeug über Congas und Djembe bis hin zur karibischen Steeldrum.

 

 

Mohamed Badawi & Friends (Sound of Arabia | Konstanz)

The sound of Arabia ist eine Klangreise von der sudanesischen Sahara-Stadt Omdurman, über die Oasen in Ägypten bis in die syrische Stadt Aleppo. Traditionelle Klänge der arabischen Musik, wie z.B. Volkslieder aus Aleppo (Qudud Halabiya), andalusische Lyrik und Melodien, Soufi-Gesänge und sudanesische Rhythmen verschmelzen zu einem harmonischen Ganzen und spannen einen Bogen über die Bandbreite der arabischen Musik.

 

Musiker:
Mohamed Badawi (Oud, Percussion, Lyrik, Gesang) – Sudan
Ralf Fricke (Drums & Percussions) – Deutschland
Rabee Abou Hassoun (Geige) – Syrien
Mai Nouman (Gesang) - Syrien
Medya Mohamed (Geige) – Syrien​

 

Quartett der Südwestdeutschen Philharmonie (Klassik | Konstanz)

Blick über den Tellerrand - Souvenirs de Django Reinhardt

Django, das bedeutet im Kulturkreis der Sinti und Roma »Gott ist gnädig«, und wer wollte daran zweifeln angesichts der grandiosen Musik Django Reinhardts, ihrer Inspirationskraft und funkensprühenden Kreativität! Aufgewachsen ist er nach den Wirren des 1. Weltkriegs in einer Wohnwagensiedlung am Rande von Paris, wo er als Zwölfjähriger seine professionelle Musikerkarriere startete. Zuhören, Nachspielen, Miteinanderspielen und Selbsterfinden waren hier der Weg, um in der Musik Fuß zu fassen. Und Django erkannte die Chance. Seine individuelle, sensationell virtuose Gitarrentechnik und der Klangfarbenreichtum seines Spiels wurden allerdings nach schweren Brandverletzungen gewissermaßen aus der Not geboren. Das Beste aus den Achterbahnfahrten des Schicksals zu machen – kaum einer verstand das besser als Django; und auch davon erzählt seine Musik.

Sensationserfolge feierte er ab 1934 im legendären Quintette du Hot Club de France, dem ersten nur mit Saiteninstrumenten besetzten Jazz-Ensemble, in dem der Geiger Stéphane Grappelli sein kongenialer Gegenpart war. Doch der kreative Dialog blieb prägend für das illustre Ensemble, und so fanden auch Klarinette, Trompete, Flöte, Saxophon, Posaune und Gesang ihren Platz in Djangos Dunstkreis – die Besten der Besten, versteht sich! Die musikalische Bedeutung Django Reinhardts ist auch deshalb so unschätzbar, weil er Traditionen, Stile und Kulturen in ihrer Individualität erkannte und sie dennoch zu etwas Gemeinsamem verband. Jazz oder nicht Jazz?

Die Frage wird oft gestellt, wenn Swing auf Walzer und Musette, Sinti-Tonleitern auf Flamenco oder indischen Raga treffen. Doch Django lag nichts ferner als Schubladendenken. Er war und bleibt einer für den Blick über den Tellerrand – bis heute! Kerstin Klarholz

Alexander Palm SOLO -GITARRE, Pawel Katz SOLO -VIOLINE, Ivo Kova KLAVIER, Gabriele Basilico BA SS

 

Ausstellung: Gesichter zeigen - Niemand flieht ohne Grund!

 

"Gesichter zeigen - Niemand flieht ohne Grund" heißt eine Ausstelung, die wir bei unserem Interkulturellen Fest ausstellen wollen.
Auf mehreren Tafeln präsentieren Geflüchtete, die im süddeutschen Raum untergebracht sind, ihre bewegenden Geschichten und zeigen ihr Gesicht. Alle auf ihre ganz eigene Weise, die so unterschiedlich sind, wie die Menschen eben auch.

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Wir danken unseren Unterstützern!

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